Die unverwechselbare Geschichte hinter Floom – und warum Klang, buddhistische Praxis und Achtsamkeit für mich nie getrennte Dinge waren, sondern derselbe Weg.
Du funktionierst jeden Tag – aber fühlst dich dabei immer weniger lebendig.
Dein Kopf ist laut, selbst wenn es um dich herum längst still geworden ist.
Pausen fühlen sich an wie eine Unterbrechung – nicht wie Erholung.
Du hast gelernt durchzuhalten – aber nie wirklich, anzukommen.
Ich kenne das. Deshalb gibt es Floom.
Neun Jahre lang stand ich als Minimal-Techno-DJ hinter den Decks, unter dem Namen Chucky Brown, in Clubs in Süddeutschland und Österreich. Ich lernte etwas, das mich bis heute trägt: Klang kann Menschen bewegen, verbinden und in einen gemeinsamen Zustand führen. Damals war es Lautstärke und Euphorie. Die Sensibilität dafür ist dieselbe geblieben.
Leistungsdruck, Nachtschichten, ein Leben im Funktionieren. Über die Jahre kamen 140 Kilogramm Körpergewicht und vier Bandscheibenvorfälle dazu. Keine dramatische Randnotiz, sondern die direkte Folge davon, den Kontakt zu mir selbst verloren zu haben.
Ein Urlaub in Kroatien – kein WLAN, nur das Meer. Zum ersten Mal seit Jahren wurde Stille nicht als Leere erlebt, sondern als Rückkehr. Weniger Reiz, weniger Ablenkung, mehr direktes Erleben. Ich hörte zum ersten Mal seit Jahren wieder mich selbst.
Aus diesem einen Moment wurde eine tägliche Praxis: Zen, Metta, Achtsamkeit, Atem und Klang. Keine modische Neupositionierung, sondern eine Antwort auf echte Überlastung und körperliche Grenzen. Heute orientiere ich mich an Zen, an direkter Erfahrung, an Prinzipien wie Vergänglichkeit, Soheit und den drei Geistesgiften – als gelebte Praxis, nicht als Lehrmeinung.
Floom schafft Räume, in denen andere ihren eigenen Zugang finden können – durch Klang, durch Achtsamkeit, durch eine Praxis, die alltagstauglich bleibt, ohne ihre Tiefe zu verlieren. Ich unterrichte nicht von einem Podest. Ich teile, was ich selbst übe, erfahre und verstanden habe.
Früher brachte ich Menschen mit Minimal Techno zum Tanzen.
Heute begleite ich sie mit Klang und buddhistischer Praxis zurück in die Stille.
Du musst nicht repariert werden. Du darfst wieder Kontakt zu dir aufnehmen.
Klang ist kein Selbstzweck, sondern eine Brücke vom Denken ins Erleben.
Buddhistische Praxis kann alltagstauglich sein, ohne ihre Tiefe zu verlieren.
Präsenz ist kein perfekter Zustand, sondern ein wiederholtes Zurückkehren.
Was Floom ausdrücklich nicht ist: kein spiritueller Bauchladen, keine Guru-Marke, keine Wellness-Fassade mit Heilversprechen.
Kurse, Hausbesuche, Floom Abende.
Buch, Newsletter, Vorträge.
Streaming, Zen-Hip-Hop, Ambient.
Die Floom Sangha, gemeinsame Meditation.
Kurse und Lernpfade, erst wenn alles andere trägt.